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Bibel, Gesangbuch, Katechismus

Die Zürcherbibel der Reformationszeit erlebte weitere Bearbeitungen: 1629, 1660; wurde aber von anderen Übersetzungen wie der Berner Piscator-Bibel (Johannes Fischer, 1546-1625) und der Lutherbibel konkurrenziert.

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Lobwasser-Psalter, gedruckt bei Bodmer, Zürich
(aus: Sigmund Widmer, Zürich - eine Kulturgeschichte, Bd. 6 "Puritaner im Barock"; Zürich 1978, S. 87)

Kirchengesang

Ab 1598 durfte wieder gesungen werden. Beliebt waren die Gesangbücher des Lobwasser (1515-1585) -Psalters (Übersetzung des Genfer Psalters) mit den Melodien von Claude Goudimel (1514-1572).

(Vgl. bei Historisches Lexikon der Schweiz: Kirchengesang).

Katechismus

Als Katechismus für die Jugend wurde der von Leo Jud verfasste vom Heidelberger Katechismus abgelöst, nachdem die Dordrechter Synode 1618/19 ihn für verbindlich erklärt hatte.

Ausserdem gab es den von Markus Bäumler verfassten Zürcher Katechismus von 1639, ursprünglich eine Anpassung des Heidelbergers.

Er wurde mehrfach überarbeitet und vereinfacht; seine "Katechismusgesänge" fanden 1783 den scharfen Widerspruch Lavaters, der bereits 1779 eigene Lieder zum Katechismus gedichtet und 1773 mit den "Biblischen Geschichten" eine eigene Kinderbibel herausgegeben hatte.